Biografie

Peter Leipold

Peter Leipold Der in Stuttgart geborene junge Dirigent Peter Leipold zählt schon heute zu einem erfolgversprechenden Künstler dieser Zeit. Von 2007 -2012 Student an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, ergänzte Peter Leipold sein Dirigierstudium am Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. Dort hatte er die Möglichkeit sich intensiv mit der Musik des 20. Und 21. Jahrhunderts befassen.

Zusammen mit Arturo Tamayo dirigierte er im Januar 2012 im Rahmen des Ultraschallfestivales das Deutsche Sinfonie Orchester Berlin mit Werken von J. Cage für eine Rundfunk- und CD-Produktion.

Peter arbeitete darüber hinaus mit verschiedenen Orchestern, wie der NDR Radiophilharmonie der Opéra national Montpellier und bei den Domstufen-Festpielen in Erfurt („Der Freischütz“ 2015), im Rahmen des Studiums mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz oder der Jyväskylä Sinfonia und arbeitete als Gast – Korrepetitor an der Staatsoper Hannover.

Zusammen mit der Pianistin Patricia Hase gründete er das Kammerorchester „Ensemble Galina“, dessen CD Aufnahmen mit Werken der russischen Komponistin Galina Ustwolskaja seit 2016 international im Handel erhältlich sind und von der Süddeutschen Zeitung als „Entdeckung“ bezeichnet wurde.

Wichtige und lehrreiche Impulse erhielt Peter Leipold auch von Ari Rasilainen, mit dem ihm eine lange Zusammenarbeit als Assistent verbindet und bei dem er an der Hochschule für Musik Würzburg seinen Masterstudiengang absolvierte. Darüber hinaus ist Peter neben seinem festen Engagement am Theater Erfurt (hier dirigierte er u. a. „Madama Butterfly“, „Don Giovanni“ oder „Hänsel und Gretel“) auch als Assistent von weiteren führenden Künstlerpersönlichkeiten tätig, unter anderem von Heinrich Schiff und Ingo Metzmacher (zuletzt 2015 bei der Produktion „Wozzeck“ an der Mailänder Scala).

Neben dem Dirigieren ist Peter Leipold auch als Pianist und Komponist erfolgreich.

Bereits im Alter von sechs Jahren verfasste er seine erste Komposition, machte schon früh auf sich aufmerksam und konnte mehrere erste Preise gewinnen, u. a. bei den Bundeswettbewerben Jugend Musiziert und Jugend Komponiert, sowie beim Matthaes Klavierwettbewerb und beim Karel-Kunc-Duo-Wettbewerb. Im Rahmen der Reihe „Komponistenforum“ des Deutschen Komponistenverbandes wurde seine 2002 verfasste Komposition „Hommage an Galina Ustvolskaja“ mehrfach im Rundfunk ausgestrahlt. Mehrfach wurde seine Bühnenmusik zu Bertolt Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“ in Schulen im gesamten Bundesgebiet aufgeführt.