Peter Leipold

Die magischen Momente, wenn die Bühne für Kinder zur Realität wird, sind es, die Peter Leipold faszinieren und zum Schaffen von Kinderopern motivieren. Die Geschichte auf der Bühne möchte er musikalisch erzählen, ohne sich dabei als Komponist dazwischen zu schieben.

In der Spielzeit 2021/22 wird in Erfurt seine Oper „Mio mein Mio“ nach Astrid Lindgren uraufgeführt, für die Peter Leipold vom Theater Erfurt einen Kompositionsauftrag erhielt. In der kommenden Spielzeit folgt die Kammeroper „Der goldene Brunnen“, nach Otfried Preußler.

Peter Leipold ist in Erfurt kein unbekanntes Gesicht, wurde doch dort bereits 2020 seine Kammeroper „Drunter und Drüber“ zum Thema Lockdown aufgeführt. Zuvor war er hier auch als Dirigent tätig und leitete u.a. Aufführungen von „Madama Butterfly“, „Don Giovanni“ oder „Hänsel und Gretel“.

Den Wechsel vom Dirigentenpult an den Schreibtisch vollzog der gebürtige Stuttgarter als er für das Staatstheater Meiningen Massenets „Werther“ für Kammerorchester bearbeitete. In der Folge beendete er sein dortiges Engagement als Kapellmeister am Meininger Staatstheater, um sich ganz auf seine kompositorische Arbeit zu konzentrieren.

 

Die zahlreichen Erfahrungen mit Musiktheaterwerken für Kinder prägen seinen Zugang zu den Opernstoffen: „Nichts ist starr, sondern der Text verändert sich mit der Musik und die Musik verändert sich mit dem Text“.

Von 2007-2012 studierte Peter Leipold an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, sowie ergänzend am Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. Er leitete zahlreiche Orchester wie das Deutschen Sinfonie Orchester Berlin, die NDR Radiophilharmonie oder die Opéra national Montpellier. Seit 2021 studiert er bei Olav Lervik an der Hochschule der Künste in Zürich. Meisterkurse besuchter u.a. bei Martin Chritoph Redel, Theo Brandmüller, Helmut Zapf und Charlotte Seither.